Die Schweiz zählte Ende 2025 rund 9,1 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner (BFS, ständige Wohnbevölkerung am 31.12.2025). Wie diese Menschen zueinanderfinden, hat das Bundesamt für Statistik in seiner Erhebung zu Familien und Generationen 2023 untersucht. Das Ergebnis ist deutlich: Wer seine Partnerin oder seinen Partner in den letzten fünf Jahren kennengelernt hat, tat das in 27 Prozent der Fälle im Internet, über Dating-Apps, Partnervermittlungen oder soziale Netzwerke.
Gleichzeitig hat das Kennenlernen im Ausgang stark an Bedeutung verloren. Bei Beziehungen, die vor mehr als 15 Jahren begannen, hatten sich noch 18 Prozent in einer Bar, einer Disco, an einem Konzert oder Festival getroffen. Bei Beziehungen der letzten fünf Jahre waren es nur noch 8 Prozent. Freunde, Familie, Ausbildung, Arbeit und Vereine bleiben aber weiterhin wichtige Wege.
Eine YouGov-Umfrage im Auftrag von Galaxus (2025) zeigt die Kehrseite: Vier von zehn Schweizerinnen und Schweizern hatten beim Online-Dating schon schlechte oder enttäuschende Erlebnisse. Wer klar sagt, was er sucht, und sich vor dem Treffen kurz per Video sieht, erspart sich viel davon.
