Der Begriff ist kein Fachbegriff aus der Psychiatrie, sondern stammt ursprünglich aus dem Umfeld von Sekten: Mitglieder der Vereinigungskirche in den USA prägten ihn in den 1970er-Jahren für die Methode, Neulinge mit Herzlichkeit zu überschütten. Heute beschreibt er vor allem ein Verhaltensmuster in Liebesbeziehungen.
Entscheidend ist die Unverhältnismäßigkeit. Echte Begeisterung ist gegenseitig, passt zum Stand des Kennenlernens und lässt Ihnen Luft. Love-Bombing ist einseitig, kommt zu früh und zu viel und lässt kaum Raum, einmal in Ruhe nachzudenken.
